DAS Schlaraffenland Asiens

eine Hommage an die koreanische Küche,

die wir auf ewig vermissen werden

Kurz nach unserer Ankunft haben wir Seoul unsicher gemacht und da fiel uns doch diese wundersame Wurst am Stiel auf. 
Sieht richtig lecker aus, nennt sich auch Hot Dog - ABER- sie machen Zucker drum herum....und das verleiht dem ganzen leider einen Geschmack...na ja. Nicht unbedingt Gaumenschmaus :D

Wir haben das Wochenende gemeinsam ausklingen lassen. Und wir sind von meiner Tante und meinem Onkel in ein nahegelegenes Restaurant entführt worden. Hier gab es Tsasang Mjeon, Nudeln mit einer braunen Soße aus Bohnen und Gemüse. Dazu gab es dann noch frittierten Tintenfisch.

Gimbab to go. In jedem noch so kleinen Supermarkt findet man diese praktischen verzehrfertigen Rollen. Gefüllt mit gelbem Rettich, Gemüse, Fleisch, Surimi, Tunfisch, oder was auch immer einem noch so einfällt. Umhüllt von Reis und einem Setang-Blatt. 

Es ist "koreanisches Sushi". Und einfach wunderbar für einen Snack oder ein kleines Mittagessen.

Tsiege alla Frau des Bruders meiner Mutter :)

 

Und sie ist natürlich unsere Königin des koreanischen Essens. 

Purer und so frischer Tintenfisch, wie wir ihn vermutlich noch nie gesehen haben. Er ist allerdings aufgrund seiner Konsistenz und Geschmacks nicht jedermanns/-fraus Sache aber meiner Imo und Richi hat es vorzüglich gescheckt. Es ist quasi Sushi nur ohne Reis.

Und dieses köstliche Event nennt sich Dak Galbi. Wie man sieht eine riesige Pfanne in der Mitte des Tisches. Und hier wird Hühnchen mit allerlei Gemüse und etwas Reis oder Nudeln und nach Belieben auch Käse aber natürlich auch mit viel scharfer Soße angebraten. Dabei dürfen ein paar Banchans natürlich nicht fehlen. Man könnte jetzt denken, dass wir hier selber kochen müssen, aber selbst das muss man nicht. Die Kellner sind hier nämlich alles. Kellner und Köche am Tisch. 

Bong Tügi. Das sind Waffeln aus Klebereis. Etwas süß und entspringen einer Maschine die ein wenig an eine CD Presse erinnert. Sie kleben ein ganz wenig am Gaumen, wenn man in sie beißt und haben einen etwas süßlichen Geschmack. Als Knabberei genau das richtige und hat meine Mama schon als Kind geliebt.

Und ja wir haben gesündigt. Aber nach all dem scharfen und asiatischen Essen haben wir diesen verlockenden Burgerladen gesehen und konnten nicht widerstehen und haben es auch nich bereut, wie ihr euch vllt vorstellen könnt. Ich meine bei dem Anblick!!

Und wenn man in Korea war muss man diese Süßigkeit, die meist nur wenig süß ist, probiert haben. Dog oder auch Klebereiskuchen. Aus Klebereis werden kleine Kuchen in allen Formen und Farben, gefüllt und ungefüllt, grob oder fein hergezaubert. Sie haben eine Konsistenz wie Gummibärchen, schmecken wie süßer Reis und sind einfach einzigartig gut. 

Es ist ein ganz traditionelles Gebäck, die jedoch nicht gebacken werden sondern gedämpft und dürfen bei keinem großen Fest oder besonderen Anlass fehlen. 

Korean BBQ - Das ist wohl eines der beliebtesten Gerichte der Koreaner. An jeder Ecke findet man solche Läden mit unzähligen Grills in der Mitte jeden Tisches. Dazu viele kleine Beilagen und Salat und Sesamblätter, in die man alles einwickelt oder einfach dazu isst. Gerade samsatgabends oder zu jedem anderen Event eine sehr willkommene, wenn auch nicht gerade gesundheitsfördernde Beschäftigung.

Tofu Tsiege. Nein hier ist keine Ziege drin. Es ist ein Eintopf aus Kimich und Tofu und Schweinebauch. Schön eingekocht dazu Reis und allerlei Banchans. 

Und auch etwas weniger spektakulär waren wir unterwegs bzw. unsere Gaumen. Einfach Mal gebratenen Reis und noch ein Spiegelei dazu - fertig!

Pajeon mit Muscheln und Tintenfisch. Diese wirklich riesigen Pfannekuchen mit Frühlingszwiebeln und allem anderen drauf/ drin was einem noch einfällt. Einmal in der Pfanne geschwenkt. 

 

Schonmal so ein Eis gesehen???
Wir auch nicht. Danach war Richi auch mehr als satt :D
Geschmeckt hat es tatsächlich recht erfrischend, wenn auch viel zu viel.

Bi Bim Bab - Richis Lieblingsgericht. 
Es ist das in den großen Schüsseln vor uns. 
Eine Schüssel voll Reis und darüber werden in kleine Portionen verschiedenen Salate (Gurke, Sojabohnen, Spinat) gebratene Champignons und eigentlich alles was einem einfällt oder man gerade zur Verfügung hat oder einfach sich farblich gut macht, verteilt. Dünne Rinderfilet oder Bratenstreifen dürfen dabei meist auch nicht fehlen. Darüber kommt noch ein schönes Spiegelei und das Bild ist fertig.

Doch gegessen muss alles schön durcheinander. Also alles mischen, noch etwas Kotschusang (scharfe chillipaste) drüber und fertig ist dieses wunderbare Gericht. 

Auf unserer Tour durch Südkorea sind wir in dieses kleine Restaurant gestolpert, haben ein Setting aus irgendwas bestellt und wie ihr an dieses ratlosen Gesichtern seht, haben wir allerlei bekommen, von dem wir nicht wussten was es ist. Unter anderem aber einen Eintopf von Tofu mit Meeresfrüchten, gebratener Fisch, Schweinebauch gebraten, Eiern, Kartoffeln angemacht, Tofu gebraten und natürlich auch Kimchi.

Und neben diesen ganzen fremd dreinblickenden Gerichten haben wir auf einem Markt dieses Paradies an Himbeeren gefunden. Hmmmm

Koreaner lieben Fisch. Und ganz besonders auch diesen getrockneten Fisch. Ziemlich salzig oftmals aber zu einem Bierchen oder so, einfach passend. 

Mandu Gugsu. Ein riesiger Eintopf oder Suppe in der gefüllte Teigtaschen: Mandus (mit Hackfleisch, Glasnudeln, Kimchi, Sojabohnen gefüllte Teigtaschen), diese schwimmen hier in einer Suppe mit bekannten Gemüsearte und Nudeln. Dazu dürfen natürlich die allerlei Bantschans nicht fehlen, die zu jedem Hauptgericht dazu gehören.

Essengehen ist nicht so günstig in Südkorea und wir versuchten es daher mal auf eigene Faust in unserem kleinen Apartement und was dabei rumgekommen ist:
Wraps auf koreanische Art. Pikante CHillisoße mit Tofu, Sesamblätter, Ei, Frikadellen etc.. Eine herrliche Abwechselung zwischen dem leckeren koreanischen Essen. 

DER Nachtisch oder Eis in Korea. 

Pad Bingsu
Crushed- Eis dient als Füller der Schale. Da drauf kommt etwas Vanilleeis und ganz viele Toppings. 

Ganz klassisch, doch nicht unbedingt bei Europäern beliebt. rote süße Bohnen, Obst, manchmal Nüsse Klebereiskuchen und überschüttet mit einer süßen Soße, die an Milch erinnert.

Unser letztes Essen zusammen mit meiner Mama bevor es für sie nach Hause ging. 
Tsasang Mjeong.

Banchans - zu jedem, wirklich jedem Essen gibt es zumindest eine kleine Anzahl. Eingelegter Rettich, Kimchi in verschiedenen Varianten, kleine Salate, Ei, Setang, Suppen...ich glaube es gibt keine Grenzen an Variationen. Aber sie sind großartig und wenn die Portionen mal nicht so groß sind kann man diese schön als Lückenfüller nehmen oder um sich schlichtweg einfach zu überessen. :)

Undong Nudelsuppe und on top noch ein paar Mandus. Ob als Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Es ist stets ein nahrhaftes Essen. 

Und da ich zuvor schon von Kimchi sprach. Hier seht ihr alles und das Kimchi nicht gleich Kimchi ist. Ob aus Chinakohl, Rettich, Kohlrabi, Gurken und ich weiß nicht was noch. Es ist fermentiertes Gemüse, mit viel Chilli, Knoblauch und Ingwer und bei jeder koreanischen Kimchimacherin bestimmt noch die ein oder andere Geheimzutat drin, die es noch besser macht als bei den Nachbarn. 

Eine überdimensional große Manduguck

Eine Suppe mit ganz viel Gemüse, Mandus (mit Hackfleisch, Glasnudeln, Kimchi, Sojabohnen gefüllte Teigtaschen) schwimmen hier in einer Suppe mit bekannten Gemüsearten und dazu noch ein paar Reisnudeln. 

Und zu guter letzt die typischen Streetfood Stände. Überall in Korea, in der jeder Stadt und jedem Dorf sieht man sie an den Straßenrändern oder auf Plätzen stehen. Es ist schnelles Essen, mundgerecht oder easy zu verzehren hergerichtet. 

 

Gimbab, allereli frittiertes Gemüse oder Fischkuchen, Mandus gebraten, frittiert oder gedämpft. Oder herzhafte Klebereiskuchen in einer süßlich scharfen Chillisoße (Dok Boki). Am liebsten würde man von allem immer etwas kaufen, um alles einmal probiert zu haben.