Trekking in Nepal

Nepal, ein Land das wie kaum ein zweites bekannt ist für seine malerischen Trekkingrouten.

Allen voran zu nennen ist hier das Annapurna Gebirge, selbstverständlich gibt es aber auch viele weitere bekannte wie beispielsweise das Mahalangur Gebirge mit unserem Dach der Erde, dem Mount Everest.

 

Wir haben uns eigentlich von Anfang an für den Annapurna Circuit entschieden mit einer Länge von 200 km und etwa 18-21 Trekkingtagen, aber angesichts der Tatsache, dass der Thorong La Pass (~5500m), welchen wir unweigerlich zu queren hätten, im Januar reine Glückssache hinsichtlich Passierbarkeit ist, haben wir uns nun doch für den ABC - den Annapurna Basecamp Trek - entschieden, bei welchem wir auf dem Weg noch den bekannten Poon Hill mitnehmen. 

 

Angesichts der Tatsache, dass wir uns zum einen in einem Nationalpark bewegen, zum anderen letzten Endes auch im Himalaya, gibt es einiges zu beachten.

 

Permits

 

Grundsätzlich benötigt man in Nepal zum Wandern zweierlei Erlaubnis, einmal die TMIS und in einmal die ACAP.

 

TMIS ist das Trekking Management Information System, heißt, der Staat Nepal weiß wer wann wo wie unterwegs ist. In unserem Fall mussten wir sowohl unsere Passdaten angeben, als auch unser Vorhaben und die Dauer. Am Ende erhält man folgendes Dokument für 20 US-Dollar: 

Die ACAP ist die Annapurna Conservation Area Permit/Project Genehmigung, auf gut deutsch quasi die Eintrittskarte in den Nationalpark. Im Wesentlichen ist auch hier erfasst worden, wann wir wo sein werden, sichert somit auch in doppelter Hinsicht ab. Das ganze sieht dann so aus und kostet noch mal weitere 30 USD:

Nachdem das schon mal organisiert war, haben wir uns für die letzten Sachen auf die Socken gemacht. In Kathmandu haben wir bereits in weiser Voraussicht Daunenjacken gekauft, wohlwissend, dass uns möglicherweise auch Minusgrade treffen können. 

Zusätzlich zu den aus Deutschland mitgebrachten Equipment wie die hochwertigen Trekkingstiefel und Falke Socken, haben wir uns hier in Pokhara noch leihweise mit Daunenschlafsäcken eingedeckt (100 NPR/Tag), da die Lodges in denen wir nächtigen werden mal besser und mal schlechter isoliert sein werden. Schaden kann es jedenfalls nicht. Außerdem haben wir noch ein paar Snacks gekauft für zwischendurch, aber wir gehen von einer guten Versorgung unterwegs aus. 

 

Nun sollten wir alles beisammen haben, gepackt in unsere großen Deuter Trekkingrucksäcke. Mit Medizin, Kleidung, Snacks und Cash sollten wir vorerst mal gewappnet sein, den Rest holen wir zur Not unterwegs :-)

 

Unsere Route wird die Folgende sein: